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Hoher Pflegegrad gleich hohe Risiken? Eine Fall-Kontroll-Studie mithilfe von Routinedaten aus der Altenpflege
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Hoher Pflegegrad gleich hohe Risiken? Eine Fall-Kontroll-Studie mithilfe von Routinedaten aus der Altenpflege

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Autor*innen: Graeb, F.; Wolke, R.; Reiber, P.; Berger, B.; Essig, G.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft   |   Jahrgang: 26   |   Heft: 3   |   Seiten: 125 bis 132   |   Erscheinung: 03.07.2024   |   DOI: 10.3936/9dx70p90


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Abstract

Seit Einführung des 2017 eingeführten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden kaum Studien zu Kennzeichen von Pflegebedürftigkeit aufgelegt. Mithilfe eines Routinedatensatzes aus sechs stationären Langzeitpflegeeinrichtungen sollen typische Merkmale von Personen mit hohem Pflegegrad ermittelt werden, definiert als Pflegegrad (PG) 4-5. Die multivariate logistische Regression zeigt eine signifikante Risikoerhöhung für Sturz (OR 1,82; KI(95 %) 1,19-2,79; p = 0,006), Dekubitus (OR 3,31; KI(95 %) 1,73-6,39; p < 0,001) und Mangelernährung (OR 1,92; KI(95 %) 1,18-3,11; p = 0,008) bei hohem Pflegegrad, nicht jedoch für Krankenhauseinweisungen. Ein hoher Pflegegrad ist mit erhöhten pflegerelevanten Risiken assoziiert, es werden aber weiterführende Studien mit größeren Datensätzen benötigt.


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ALTER GRUPPE DEMENZ LANGZEITPFLEGE STURZ DEKUBITUS RISIKO KRANKENHAUSEINWEISUNG ANALGETIKA
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